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Bone bruise ist ein Begriff für eine Vedichtung (Prellung) des Knochenmarks infolge eines Traumas oft einhergehend mit Mikrofrakturen. Diese Knochenläsionen mit Einblutungen und Ödemen, äußern sich oft in Form von unangenehmen Belastungsschmerzen und sogar Funktionseinschränkungen. Der Röntgenbefund ist unauffällig, erst mittels eines MRT lasen sich diese Verletzungen nachweisen.

Das Verletzungsmuster ist charakteristisch für bestimmte körperbetonte Sportarten. Oft sind Begleitverletzungen wie Bandrupturen gegeben. Es wird in Fachkreisen zudem darüber diskutiert inwieweit diese Strukturvorschädigungen verantwortlich für spätere, schwerwiegendere Verletzungen sind. Denn die lokalen Schädigungen bewirken oft eine vorübergehende Osteoporose. Die herabgesetzte Knochendichte begünstigt dann Frakturen.

Besonders häufig werden diese Mikrofrakturen am Knie-, aber auch am Handgelenk, Fersenbein, Fuß- und Sprunggelenk, beobachtet. Das Ausheilen einer solch vermeintlich leichten Verletzung kann schnell ein halbes Jahr und länger in Anspruch nehmen. Es gibt verschiedene Arten die Bone-Bruise Läsion zu therapieren. Zeit spielt allerdings auch eine wesentliche Rolle, evtl. muss auch über eine temporäre Ruhigstellung nachgedacht werden.

Beschwerden, die eine ähnliche Symptomatik haben sind die Sehnenentscheidungen am Schienbein. Auch hier ist die Belastung des betroffenen Beins äußerst unangenehm. Die stechenden Schmerzen sind oft das Ergebnis einer überlasteten Sehne. Das übertriebene Lauftraining bei fehlerhafter Fußstellung kann Auslöser für die Beschwerden sein.

Bone bruise und Sehnenentscheidungen können einen ähnlichen Belastungsschmerz verursachen, haben aber ansonsten nicht viel gemein.