Unser Körper ist auf Aktivitäten ausgerichtet. Bewegung ist auf einer vielfältigen Art und Weise sowohl gut für unseren Körper, für unseren Geist und für unsere Seele. Auch wenn Sport im ersten Moment viel Energie kostet – es lohnt sich und auf die Dauer gibt uns sportliche Aktivität viel Energie zurück!

Aufgrund von Bewegungen schüttet das menschliche Gehirn sogenannte Endorphine aus. Diese körpereigenen Botenstoffe werden auch „Glückshormone“ genannt. Die Endorphine haben eine euphorisierende Wirkung. Das heißt sie tragen zu einer Stimmungsverbesserung bei.

Endorphine haben eine gewisse Ähnlichkeit mit der Droge Morphin. Morphin (das ein hohes Suchtpotential hat) wirkt stark schmerzstillend und wird hierfür in der Schmerztherapie beispielsweise bei Krebspatienten eingesetzt.

Insbesondere bei Ausdauersportarten wie Laufen, Radfahren, Schwimmen und Walken, kann ein besonders hoher Endorphinspiegel gemessen werden. Aber selbst ein längerer Spaziergang kann dazu beitragen, die Endorphinkonzentration im Körper zu erhöhen.

Menschen, die regelmäßig Sport machen, machen dies oft auch deshalb, weil sie bei der sportlichen Betätigung ein Hochgefühl spüren. Der Sport fällt einem leichter, man meint Bäume ausreißen zu können und man fühlt sich extrem zufrieden.

Beobachtungen zeigen, dass die Endorphine auch Menschen mit einer Depression, bis zu einem gewissen Grad helfen können. Allerdings reicht die körperliche Aktivität in den seltensten Fällen alleine aus. Um aus der depressiven Stimmungslage wieder herauszukommen bedarf es meist komplexer therapeutischer Maßnahmen. Sportliche Aktivitäten können aber eine Therapie effektiv begleiten.

Regelmäßige Bewegung leisten einen entscheidenden Beitrag dazu im Alltag ruhiger und gelassener zu sein. Sportler können sich den täglichen Herausforderungen souveräner stellen. Diese tiefere Zufriedenheit, die größere Ausgeglichenheit und auch die steigende Konzentrationsfähigkeit stelle ich (Marco Congia) auch bei mir selber fest. Ich laufe leidenschaftlich gerne Langstrecken und Ultralangstrecken.

In meiner Praxis ermutige ich immer wieder Menschen sich körperlich zu betätigen. Es hat sich bewährt Ausdauersportarten wie Laufen oder Radfahren in den Alltag zu integrieren, um sich aus einem Stimmungstief zu befreien. Aber auch Sportarten wie Handball und Fußball können aufgrund der Anstrengung und des Gruppenerlebnisses dazu beitragen, Stimmungsschwankungen zu überwinden.

Regelmäßiger Sport ist eine gute Osteoporose-Prophylaxe, es ist gut für den Herz-Kreislauf Apparat, es trägt zu mehr Zufriedenheit bei, stärkt das Selbstbewusstsein  und hat viele weitere positive Aspekte.

Ich empfehle eine Kombination aus Ausdauer- und Teamsport.