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Bewegung ist wesentlicher Faktor, um verschiedensten Erkrankungen vorzubeugen. Menschen, die sich viel bewegen, erkranken deutlich seltener an Krebs als diejenigen Menschen, die weniger sportlich aktiv sind. Das zeigen beispielhaft Studien der Sporthochschule Köln und auch das World Cancer Research Fund in London kommt zu dem Schluss. „Sport ist so wichtig wie ein Krebsmedikament“ titelte vor einigen Jahren das Ärzteblatt.

Denn die sportliche Betätigung weist nicht nur einen präventiven Charakter auf. Sport kann auch dazu beitragen, das menschliche Immunsystem durch die vermehrte Bildung von Abwehrzellen zu kräftigen und das kann sich auch für bereits Erkrankte positiv auswirken.

Gezielte Übungen als Ergänzungen zu Therapien gelten mittlerweile als genesungsförderlich und tragen darüber hinaus dazu bei mehr Lebensqualität zu empfinden. Das Vertrauen in die eigene Leistungsfähigkeit wird gestärkt. Und der positive Einfluss auf die psychische Situation von Krebspatienten ist ebenfalls nicht zu unterschätzen.

In meiner Praxis biete ich an Krebs erkrankten Patienten eine individuell abgestimmte Bewegungstherapie an. Ich unterstütze ein Umdenken in der Betreuung Krebskranker. Statt von körperlicher, sportlicher Betätigung abzuraten, sollte man sich bei den entsprechenden Voraussetzungen eher intensiver zum Sport hinwenden. Natürlich muss überdies hinaus auch ein vernünftiges Ernährungsprogramm entwickelt werden.

Je nach Krankheitsphase und Möglichkeiten plädiere ich für Ausdauer-, Kraft- und Koordinationsübungen.

Regelmäßiger Sport steigert die Immunfunktion und regt die Blutbildung an. Die Herz-Kreislauffunktionen werden verbessert und die größere Muskelmasse trägt dazu bei Bewegungseinschränkungen vorzubeugen.